Methodology

Vier Frameworks, aus realer Praxis abgeleitet — nicht am Reißbrett entstanden.

Jedes Framework wurde an einem eigenen, öffentlichen Projekt entwickelt und getestet, bevor es zur Leistung für andere Organisationen wurde.

Der Weg von Wissen zu Orientierung

Diagnose, Architektur, Übersetzung.

01 Orientation Gap Analysis

„Nicht jede Informationslücke ist ein Orientierungsproblem – aber jedes Orientierungsproblem sieht zunächst wie eine Informationslücke aus.“

Herkunft
Abgeleitet aus der Methodik des Health Content & Orientation Audits: Begehung von Inhalten aus Nutzerperspektive, Mapping von Friktionspunkten und kognitiver Überlastung, strukturelle Lückenanalyse, priorisierte Aktionsliste.
Beschreibung
Unterscheidet systematisch zwischen einer Informationslücke (ein Fakt fehlt) und einer Orientierungslücke (die Fakten sind vorhanden, aber die Person weiß nicht, was als Nächstes zu tun ist, weil Kontext, Reihenfolge oder emotionale Einordnung fehlen). Lokalisiert präzise, an welchem Touchpoint und in welchem emotionalen Zustand Menschen den Anschluss verlieren.
Übertragbarkeit
Patient Journeys, Leistungsbroschüren, digitale Aufklärungsstrecken, FAQ-Systeme, interne Wissensdatenbanken.
02 State-Based Architecture

„Menschen suchen nicht nach Themen. Sie suchen nach dem nächsten Schritt in ihrem Zustand.“

Herkunft
Abgeleitet aus der Struktur von Quiet Rooms (Kategorisierung nach Lebensübergang und emotionalem Zustand statt nach Thema) und den Orientation Guides.
Beschreibung
Eine Navigationslogik, die sich am psychophysiologischen Zustand orientiert statt an klassischer Themen-Taxonomie: nicht „Kategorie: Schwangerschaft“, sondern „Ich warte.“ / „Ich habe gerade eine schwierige Nachricht bekommen.“ / „Ich muss eine Entscheidung treffen.“ Für Zielgruppen unter Stress, Angst oder kognitiver Überlastung ist das der Unterschied zwischen einer Seite, die genutzt wird, und einer, die abgebrochen wird.
Übertragbarkeit
Patientenportale, Klinik-Websites, Selbsthilfe-Plattformen, HR-Kommunikation in Krisensituationen, Self-Service-Strecken von Versicherungen.
03 Knowledge Bridge Method

„Zwischen Fachwissen und gelebter Erfahrung liegt keine Lücke, die man mit mehr Information schließt – sondern eine, die man übersetzt.“

Herkunft
Abgeleitet aus der Interviewarbeit mit internationalen Fachpersonen (u. a. Dr. Catalina Fernández de Ana Portela, Hifas da Terra, Spanien; Dr. Katharina Spies, Vida Fertility, Madrid/Berlin) und der redaktionellen Verdichtung internationaler Forschung für ein Laienpublikum.
Beschreibung
Ein dreistufiger Prozess: Extraktion (Kernaussage aus Fachquelle/Interview herausdestillieren), Rekontextualisierung (für die emotionale und kognitive Lage der Zielgruppe einordnen), Validierung (fachliche Rückkopplung, damit Vereinfachung nicht zu Fehlinformation wird). Funktioniert nachweislich auch über Sprachgrenzen hinweg (DE/EN/ES).
Übertragbarkeit
Medical Writing, Patientenaufklärung, Fortbildungsformate, internationale Content-Transfers für FemTech-Unternehmen mit mehreren Märkten.
04 Dual Legibility Framework

„Ein Text, der für einen Menschen unter Stress verständlich ist, ist nicht automatisch ein Text, den eine KI korrekt zitiert – und umgekehrt.“

Herkunft
Abgeleitet aus dem GEO Readiness Audit, dessen Methodik am eigenen Angebot getestet wurde: Baseline-Score 4,5 von 10, Verbesserung innerhalb von 14 Tagen durch Entity-Klarheit, Schema-Auszeichnung und Frage-Antwort-Struktur.
Beschreibung
Zwei Lesbarkeits-Ebenen werden gleichzeitig gestaltet: menschliche Lesbarkeit (kurze Sätze, emotionale Einordnung, reduzierte kognitive Last) und maschinelle Lesbarkeit (eindeutige Entitäten, strukturierte Daten, zitierfähige Aussage-Einheiten). Die meisten Organisationen optimieren nur für eine der beiden Ebenen, weil die Zuständigkeiten – Redaktion versus SEO/Tech – organisatorisch getrennt sind.
Übertragbarkeit
Jede Organisation, deren Inhalte zunehmend über KI-Assistenten statt über die eigene Website gefunden werden.

Sehen, wie diese Frameworks in echten Projekten angewendet wurden?